Einmal entgiften bitte

Schlapp, ausgelaugt, müde, antriebslos! Augenringe, Wassereinlagerungen, kraftloses Haar. Kommt dir das bekannt vor? Mir gehts momentan so!

Da ich in letzter Zeit keinen Rhythmus mehr finden kann – sei es beim Sport oder beim Essen – muss ich nun die Reißleine ziehen und mir mal Gedanken machen, wie ich aus diesem Teufelskreis herauskomme. Seit meiner OP im Dezember habe ich nicht einen Tag ganz gesund gegessen.

Über 2 Monate habe ich gar keinen Sport machen können. Ich habe selbst gemerkt wie es mir Woche für Woche schlechter ging dabei und durch die wenige Bewegung habe ich natürlich auch komplett falsch gegessen. Man kommt in einen Trott aus dem es schwer ist wieder auszubrechen.

Mittlerweile kann ich zwar wieder Sport machen, ich fange langsam damit an. Aber mein Essverhalten ist immer noch – wie sagt man so schön – unter aller Sau! Daher habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich nun wieder ganz zu mir zurück finde und wieder meine gesunden Gewohnheiten zurückgewinne. ♥


2 Dinge, mit denen ich mich jetzt beschäftigen will:

  1. DETOX
  2. INTERMITTED FASTING

DETOX

Detox ist ja zur Zeit total modern, aber es handelt sich dabei rein um das Entschlacken und Entgiften des Körpers. Eigentlich entgiftet sich unser Körper ja immer von selbst. Deshalb sehen viele das detoxen als kritisch an. Haut, Leber, Nieren, Lunge und Darm bilden ja ein perfektes System. Es werden auch keine Schlacken oder Ablagerungen angesammelt, diese sogenannten Giftstoffe werden ja vom Körper regelmäßig ausgeschieden. Außerdem gibt es keine festen Beweise dafür, dass Detox-Kuren die Ausscheidung von Giftstoffen beschleunigen. Außerdem gefährlich beim Detox: wenn man es länger betreibt (sollte man nicht länger als maximal 21 Tage machen) nimmt man als positiven Nebeneffekt zwar ab (meist leider nur Muskelabbau und Wasserverlust!!), wird dann aber wieder normal gegessen setzt der gefürchtete Jo-Jo Effekt ein. Also sollte man eine Detox-Diät nie dafür verwenden Gewicht zu verlieren. Ich rate dazu Detox nur maximal eine Woche zu betreiben.

Achtung: solltest du Probleme mit der Verdauung haben oder sonstige körperliche Beschwerden, dann geh bitte unbedingt zum Arzt bevor du selbst eine Entgiftung vornimmst. Nur ein Arzt kann dir sagen, was gut für dich ist und ob eine Detox-Kur für dich geeignet ist.

Hier ein paar gute Links für hausgemachtes Detox:

https://www.naturheilpraxis-pippir.de/entgiftung-was-sie-darueber-wissen-sollten/

https://www.leben-mit-ohne.de/deine-entgiftung/

https://alte-hausmittel.com/korper-entgiften-hausmittel/


INTERMITTED FASTING

Bei dem Wort Fasten denken viele immer an hungern. Aber hier ist es ein wenig anders. Darunter versteht man einen gewissen Essrhythmus. Man isst schon, aber eben nur in gewissen Abständen bzw zu gewissen Zeiten.

Vorteile:

  • Altersbedinge Krankheiten werden reduziert
  • Man lebt länger
  • Das Abnehmen gelingt einfacher
  • Fasten entlastet und verbessert die Gesundheit

Nachteil:

man kann nicht den ganzen Tag essen – das wird schwierig für mich 😉


Es gibt hier 2 Varianten, die ich mir kurz durchgelesen habe:

Ein Fastentag pro Woche

Tägliches Fasten ♥

Ein Fastentag pro Woche

Hier kann man es so praktizieren, dass man 6 Tage isst und an einem Tag der Woche komplett fastet. Also auf alle Kalorien verzichtet, somit nur Wasser und ungesüßte Tees trinkt.

Man kann es aber auch so machen, dass man 2 Tage nach Belieben isst und dann 1 Tag fastet und so weiter. Diesen Rhythmus sollte man so lange beibehalten, bis das gewünschte Ziel erreicht ist – man beispielsweise seine Gesundheit verbessert hat oder ein paar Kilo abgenommen hat. Dann sollte man das Fasten aber nicht von einem auf den anderen Tag verwerfen, sondern einfach die Abstände zwischen den Fastentage etwas verlängern. Man muss hier selbst ein Gefühl dafür bekommen, was einem gut tut und ob man damit gut leben kann.

Tägliches Fasten

Beim täglichen Fasten verzichtet man für

16, 18, oder 20 Stunden am Tag auf jegliche Nahrung.

In dieser Fastenzeit nimmt man nur Wasser und ungesüßte Tees zu sich. Auch keinen Kaffee. Das wird hart, das weiß ich jetzt schon.

Die tägliche Variante fällt mir persönlich sicher leichter – als Einsteiger – und ist sicherlich besser umsetzbar in meinem Alltag. Deshalb werde ich mich für diese Variante entscheiden. Man verzichtet also nicht einen ganzen Tag auf Nahrung, sondern eben nur diese Stunden des Fastens. Man sollte halt darauf achten, dass man in den Stunden des nicht-fastens nicht unüberlegt in sich hineinschaufelt. Hier sollte man auch nur 2-3 Mahlzeiten zu sich nehmen und ein Überessen auf jeden Fall meiden.

Beispiel:

16 Stunden intermitted fasting

Hier isst man während 8 Stunden. Sprich ich starte meinen Ess-Tag um 10 Uhr morgens und beende ihn nach 8 Stunden um 18 Uhr abends. Das bedeutet in der Zeit von 18 Uhr bis am nächsten Tag um 10 Uhr nehme ich keine Nahrung zu mir.

Man kann es aber auch steigern und die Ess-Zeit am Tag auf 6 oder sogar 4 Stunden verkürzen. Das muss man selbst für sich entscheiden, ich nehme die längste Variante weil ich sonst sicher nicht lange durchhalten kann. Ich esse einfach zu gerne.

WAS IST ZU BEACHTEN?

Man verwechselt gern Hunger mit Appetit. Viele von uns sind es einfach gewohnt immer und überall einen Snack oder ein Getränk in der Hand zu halten. Fällt das weg, denkt man gleich man hat Hunger ohne Ende. Dabei ist es nur die Gewohnheit, die uns immer an etwas knabbern lässt. Eine schlechte Gewohnheit. Aber unser Körper ist super, er gewöhnt sich schnell an neue Umstände und auch das Magenknurren wird aufhören sobald man diese Form der Ernährung eine Weile durchgezogen hat.

Richtig essen! Wenn man in den 8 Stunden dann nur Fast Food und Süßigkeiten zu sich nimmt, bleibt der positive Effekt natürlich auch aus – selbst wenn man 16 Stunden fastet. Das muss einem bewusst sein. Deshalb darauf achten ausgewogen und gesund zu essen, möglichst auf Industriezucker verzichten und viel Gemüse und gute Kohlenhydrate zu sich nehmen. Wenn man darauf achtet wird einem diese Methode des Fastens sehr gut tun und man kann damit seinen Stoffwechsel regulieren und dann zwar langsam aber dafür gesund und dauerhaft abnehmen.

Nicht den ganzen Tag auf Essen konzentrieren. Wir sind so überhäuft von Angeboten, überall lauern Süßigkeiten und andere leckere Dinge. Wir haben den ganzen Tag nur im Kopf, was wir als nächstes essen könnten. Bei der Fastenmethode dagegen konzentriert man sich wieder darauf, intuitiv zu essen. Und zwar gesunde Dinge, auf die man Lust hat. Man bekommt wieder ein Gefühl für seinen Körper, das natürliche Hungergefühl kommt zurück und man isst bewusster als vorher! Denn wenn man nur ein paar Stunden hat in denen man isst, sollte man sich auch Gedanken darüber machen welche Nahrungsquellen länger satt halten sodass man mehr Energie hat für die Fastenzeit danach. So ist es zum Beispiel nicht förderlich Burger essen zu gehen, von dem man dann 2 Stunden Bauchschmerzen hat und dann nach 3 Stunden wieder hungrig ist.

GUT ZU WISSEN:

Beim intermittierenden Fasten schränkst du nicht nur deine Kalorienzufuhr ein. Auch die Hormone deines Körpers verändern sich, um so besser auf die Fettreserven zurückgreifen zu können. Folgendes passiert:

Durch intermittierendes Fasten verbessert sich die Insulinsensitivität, vor allem in Kombination mit Bewegung. Das spielt besonders bei Übergewicht eine große Rolle. Niedrige Insulinwerte im Blut gehen mit einer besseren Fettverbrennung einher.

Das Gegenteil ist übrigens die sogenannte Insulinresistenz: Bei hohem Körpergewicht kann das blutzuckersenkende Hormon Insulin nicht mehr ausreichend im Körper wirken, folglich wird mehr ausgeschüttet. Fett lagert sich so besser ein.Die Sekretion (Absonderung) vom körpereigenen Wachstumshormon (HGH) wird erhöht.

Dieses steigert die Proteinsynthese und stellt Fett als Energiequelle bereit. Das bewirkt, vereinfacht gesagt, unter anderem, dass du schneller Fett verbrennst und Muskelmasse aufbaust. Deswegen wird HGH in der Bodybuilding-Szene in großen Mengen oft als Dopingmittel eingesetzt.

Quelle: https://www.runtastic.com/blog/de/essen-oder-nicht-essen-intermittierendes-fasten-im-ueberblick

WARUM MACHE ICH DAS?

Mal was Neues ausprobieren. Außerdem – zur Zeit sehe ich das als einzige Lösung, wieder zurück zu einem normalen Essverhalten zu finden. Ich muss nur darauf achten, nicht mit vollem Magen (sprich gleich nach 18 Uhr zu Ende meines Ess-Tages) ins Training zu gehen. Ich erhoffe mir dadurch meinem Körper mehr Ruhephasen zu geben, in denen er keine Nahrung bekommt. Zur Zeit esse ich unbewusst den ganzen Tag über und ich möchte das einfach in Zukunft etwas eindämmen und wieder gesünder leben. Es wird ein Experiment für mich, aber ich bin schon gespannt ob ich es schaffe!

AUSNAHMEN:

Veranstaltungen, Einladungen, Geburtstage – wenn es um Events geht (das ist ja nicht so oft der Fall), dann werde ich hier nicht mit meinem Glas Wasser daneben stehen sondern auch mal etwas Essen oder ein Glas Wein trinken. Solange die Ausnahmen nicht jede Woche 3 mal stattfinden, denke ich ist es auch kein Problem. Man soll sich ja dann nicht bei Omas Feier gleich 3 Stück Kuchen gönnen, sondern eventuell nur ein ganz kleines Stückelchen. Es geht ja immer um die Balance, bei allem im Leben!

INTERESSE?

Schau ab Montag auf meinen Instagram Account, da werde ich in meinen Stories teilen wie es mir damit geht und was ich esse. UND vor allem – was ich tue während den 16 Stunden ohne Essen. 🙂

Seid gespannt! ♥

Verfasst von

Hi, ich freue mich, dass du auf meiner Seite gelandet bist. Mein Name ist Doreen, ich bin 29 Jahre alt und Mama einer kleinen Tochter. Und ich bin alleinerziehend. Meine Tochter ist meine größte Motivation, mein Antrieb. Und ich will ihr größtes Vorbild sein, auch in Sachen Fitness. Aber vor allem will ich ihr zeigen, dass es wichtig ist sich selbst zu lieben! Wünsche euch viel Spaß auf meiner Seite! Liebe Grüße Doreen & Bella

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